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Flughafeneröffnung erst im Herbst 2013

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Planes and places 300x232 Flughafeneröffnung erst im Herbst 2013

cc by flickr / Planes and places

Der Gro√üflughafen Berlin – Brandenburg (BER), auch genannt „Willy-Brandt-Airport“, weitet sich zu einer der tragischsten Possen der deutschen Nachkriegsgeschichte aus: Erneut muss wohl der Er√∂ffnungstermin verschoben werden, wobei der Aufsichtsrat sich nicht einmal mehr in der Lage sieht, ein verl√§ssliches Datum zu nennen. Unf√§higkeit, Arroganz und Faulheit reichen sich hier in nicht gekanntem Ausma√ü die H√§nde, wobei der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Klaus Wowereit, nun sogar allen Ernstes vorsch√§gt, das von ihm regierte Berlin solle sich f√ľr die Ausrichtung einer Olympiade bewerben.
Es ist dann nur zu fragen, wann die Spiele eigentlich stattfinden sollen, da man den Eröffnungstermin sicher nicht wird halten können.

Die neuerliche Verschiebung des Er√∂ffnungstermins ist f√ľr zahllose Beteiligte nachgerade eine Katastrophe: Nicht nur Fluggesellschaften m√ľssen st√§ndig ihre Pl√§ne korrigieren und ihre G√§ste wom√∂glich sogar entsch√§digen. Eine riesige Infrastruktur ist rund um den nicht betriebsbereiten Flughafen entstanden und muss nun sehen, wie es weitergehen soll: Ob es nun ein Restaurant ist, ein Versandhaus oder ein Zeitschriftenh√§ndler: Zahlreiche Firmen und deren Filialen haben sich am Airport angesiedelt, Personal eingestellt und sich darauf verlassen, dass p√ľnktlich zum Startschuss die Gesch√§fte laufen werden.

Die Tatsache, dass die Betreiber Berlin und Brandenburg sich derzeit nicht einmal in der Lage sehen, einen verl√§sslichen √Ėffnungstermin zu nennen, ist ein unglaublicher Skandal, denn dies besch√§digt das Ansehen der Bundesrepublik in der gesamten Welt: Karikaturen √ľber die Versager Wowereit und Platzeck sind in allen Satiremagazinen auf dem Globus zu Recht zu bestaunen.
Dass selbstverst√§ndlich die anderen Bundesl√§nder f√ľr die Vers√§umnisse der Bundeshauptstadt aufzukommen haben, sei nur am Rande erw√§hnt. Selbst hat man kein Geld, daf√ľr aber kostenlose Busfahrten f√ľr seine B√ľrger, – auch zu einer Ruine, die einmal ein Flughafen werden sollte.

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