
Blick auf die Route 66. Photo: flickr/ejharaldseid
Das Gefühl von Weite und Freiheit kann wohl kaum anders besser erlebt werden als durch eine Tour auf Amerikas ältester und berühmtester Straße: der Route 66. In Chicago startend liegen 2448 Meilen (3939 km) vor dem Abenteurer, der sich je nach Vorliebe ein mehr oder weniger traditionelles Reisemittel aussucht. Für den eher passiven Beobachter empfiehlt sich hier eine geführte Busreise, die an wichtigen Punkten Informationen einschiebt und ansonsten entspanntes Reisen bietet. Der etwas mutigere Reisende entscheidet sich für das Mieten eines amerikanischen Straßenkreuzers aus den Zeiten, in denen Heckflossen nicht nur Fische zierten. Auch hier ist eine gewisse Entspannung angesagt. Die weiche Federung und die ausladende Größe dieser Wagen laden zum seichten Cruisen ein. Oder auch der amerikanische Traum auf vier Rädern: der Ford Mustang (der Alte, versteht sich). Für den Puristen oder Traditionalisten wird jedoch nur ein Fortbewegungsmittel in Frage kommen. Eine Harley-Davidson. Eine schmerzende Kehrseite kann für diese ultimative Erfahrung gern in Kauf genommen werden, man spürt quasi die amerikanische Geschichte an seiner eigenen Hinterseite. Bevor diese Straße, beziehungsweise die traditionellen Teilstücke, die von fast schon klischeehaften Tankstellen und Souvenirgeschäften gesäumt sind, zur Pilgerstätte für Biker aus aller Welt wurde, war sie als erste Straße von Ost nach West Symbol für Fortschritt und neuen Pioniergeist nach dem Ersten Weltkrieg. Da sie jedoch dem wachsenden Verkehrsaufkommen nicht gerecht werden konnte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg, von den deutschen Autobahnen inspiriert, ein Highway-Netz angelegt, dass eine schnellere Verbindung als die kurvenreiche Traditionsstrecke ermöglichte.

Die offizielle kanadische Flagge
Am 29. April diesen Jahres wird die Welt gebannt vor den Fernsehern sitzen und nach Großbritannien schauen, wenn Prinz William die bürgerliche Kate Middleton heiratet. Rund 1900 Gäste seien bereits eingeladen worden, 600 davon nehmen am anschließenden Hochzeitsmenü der Queen teil und noch einmal halbiert es sich, wenn es abends zu Wein und Champagner, Dinner und Tanz geht.
Anschließend begibt sich das frischvermählte Paar auf Hochzeitsreise – Ziel noch unbekannt. Danach allerdings, vom 30. Juni bis zum 8. Juli sind William und Kate in Kanada und besuchen damit eins der Länder des Commonwealth. Dies bedeutet, dass das Staatsoberhaupt Kanadas Queen Elisabeth II. ist und Kate, sollte Prinz William den Thron besteigen, seine Königin werden könnte. Grund genug, sich das zweitgrößte Land der Erde einmal genauer anzuschauen.
Kanada hat eine Gesamtfläche von 10 Millionen Quadratkilometern und 34 Millionen Einwohner. Damit ist es fast 30 Mal so groß wie Deutschland, insgesamt so groß wie Europa, hat aber weniger als die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik. Heraus kommt dann eine Bevölkerungsdichte von 3,4 Einwohnern pro Quadratkilometern (im Vergleich dazu: Deutschland hat 229 Einwohner pro Quadratkilometer). Rund zwei Drittel der Kanadier wohnen in den größten Städten und deren Ballungsräumen, wie beispielsweise in der Hauptstadt Ottawa oder in der größten Stadt Kanadas, Toronto, mit 5 Millionen Einwohnern.
Durch diese enorme Landesgröße umfasst Kanada die Klimazonen vom Polarklima am Nordpol bis hin zum gemäßigten Klima an der Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Dementsprechend vielfältig sind auch Flora und Fauna. Kanada gehört trotz der geringen Bevölkerung zu einem der wohlhabendsten Ländern der Welt und liegt im internationalen Vergleich besonders im Dienstleistungssektor sehr weit vorn.

Der Berliner Dom. Photo: Birger Kühnel
Für ausländische Urlauber ist Deutschland in den letzten Jahren europaweit zum Reiseziel Nummer eins avanciert. Besonders die mittelständische Tourismusindustrie trug dazu bei, dass die Krisenjahre 2008/2009 ohne große Defizite überwunden werden konnten. Anfang letzten Jahres tat dann die Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen von 19 Prozent auf sieben Prozent ihr Übrigens. Die Idee dazu hatte der Koalitionspartner FDP.
Im vergangenen Jahr betrug die Gesamtzahl der Übernachtungen in Deutschland über 380 Millionen, drei Prozent mehr als im Jahr davor. Davon gingen 320 Millionen auf inländische Urlauber und Geschäftsreisende, zwei Prozent mehr als 2009. Dies beweist auch, dass Deutsche selbst die Attraktivität ihres Heimatlandes wieder entdecken und zwischen Flensburg und München alle Angebote nutzten, ob verbunden mit Flugreise oder ohne. Selbst Tui bestätigt, dass Deutschland nach Spanien bei den Deutschen das beliebteste Urlaubsland ist, noch vor der Türkei, Griechenland und Italien.
Deutschlandweit ist Mecklenburg-Vorpommern die aufstrebende Tourismusregion und hat dieses Jahr sogar mit Mitarbeitermangel zu kämpfen. Auch namhafte Attraktionen wie der Kölner Dom, der Reichstag und die Frauenkirche freuen sich über den großen Besucherandrang. Bei den ausländischen Besuchern ist vor allem Berlin beliebt. Jeder zweite übernachtet in der deutschen Hauptstadt, es folgen München und Frankfurt.
Damit nimmt der deutsche Tourismus im europäischen Vergleich mit 40 Prozent in zehn Jahren überdurchschnittlich zu. Für die Wirtschaft bedeutet der boomende Tourismus 2,8 Millionen Arbeitsplätze. Besonders in Hotels der Mittel- und Luxusklasse und in Städten über 100.000 Einwohnern sind auf Grund des starken Andrangs die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen worden.
Morgen startet in Hamburg eine der größten Reise-Messen weltweit. Neben dem Reisen an sich sind die Themen unter anderem Fliegen, Hotels und Caravaning. Bis Sonntag können Besucher somit im Messe und Congress Centrum in die Welt des Tourismus eintauchen.
Wer die Abwechslung im Urlaub liebt, für den sollte diese Messe Pflicht sein. Egal ob Outdoorfan oder Pauschalurlauber – bei über 1000 Ausstellern aus 80 Nationen findet jeder die richtigen Ideen für seinen Urlaub. Von Mittwoch bis Sonntag werden Urlaubstrends vorgestellt, neue Reiseziele entdeckt, Städtetrips und Kreuzfahrten gebucht und Alternativ- und Abenteuerurlaube geplant.
Für royale Anhänger bietet sich die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton am 29. April diesen Jahres für einen Trip nach London an, oder dürfen es Albert und Charlene in Monaco sein?
Vertreten sind natürlich nicht nur Reiseveranstalter, sondern auch Zubehöranbieter wie der Outdoorriese Globetrotter oder Special Guests des HSV.
Die Messetore sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene bezahlen neun Euro, Kinder von sechs bis 15 Jahren fünf Euro Eintritt für die sogenannte Comeback Karte. Diese ermöglicht den Eintritt an einem Tag ganztägig, sowie an einem weiteren ab 15 Uhr. Von Mittwoch bis Freitag kann für fünf Euro auch so eine Karte für den Eintritt zwischen 15 bis 18 Uhr erworben werden.
Und für alle die die Messe nicht besuchen können, bietet Liviato eine Menge Buchzusammenfassungen zum Thema Reisen und Urlaub.

cc by flickr / Markus Merz
Wer in Hamburg nächtigen oder sich auch nur die örtlichen Sehenswürdigkeiten anschauen möchte, wird zweifelsohne auf das Hotel Atlantic Kempinski stoßen. Seit 1909 hat dieses wie kein zweites Hotel das Stadtbild geprägt. Ursprünglich für die Passagiere der Deutschland-Amerika-Linie erbaut, die dort ihre letzte Nacht auf festem Boden verbringen sollten, zeugen auch heute noch Überbleibsel von dieser traditionsreichen maritimen Vergangenheit. So sind zum Beispiel die Flure auf den vier Etagen des Grandhotels so geräumig gehalten, wie es heutzutage kaum noch zu sehen ist. Ebenso zeigen viele Bilder die Geschichte Hamburgs und die Verbindung von Hansestadt und Meer. Doch auch modernere Kunst des Dauergastes Udo Lindenberg ziert die Wände.
Neben dem traditionellen Atlantic-Restaurant und dem Edelchinesen Tsao-Yang bietet die Atrium-Bar niveauvolles Ambiente in Hamburg.
Das Hauptaugenmerk liegt jedoch beim Service. Es wird kaum etwas unversucht gelassen, um allen möglichen und teils auch unmöglichen Gästewünschen zu entsprechen.
Das Traditionshaus, das malerisch an der Außenalster gelegen ist, wird derzeit aufwendig restauriert, sodass das Prinzip eines Grandhotels in unserer Zeit weiterlebt und Hamburgs Besucher weiterhin den Hauch der Geschichte in modernisierter Umgebung schnuppern können.
Auch der Entspannungssuchende kann es sich im Hotel Atlantic Kempinski gut gehen lassen. In der Energy Clinic findet man alles, was es zur Entspannung braucht. Pool, Sauna, Solarium, aber auch Anwendungen wie Massagen, Rejuvenation und ganze Tagesprogramme für das innere und äußere Gleichgewicht sind dort im Angebot zu finden.
So steht einem erholsamen Aufenthalt inmitten der Geschichte Hamburgs nichts im Weg.
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