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Archiv für Februar, 2011

Route 66

28. Februar 2011 Keine Kommentare
Route66 300x199 Route 66

Blick auf die Route 66. Photo: flickr/ejharaldseid

Das Gef├╝hl von Weite und Freiheit kann wohl kaum anders besser erlebt werden als durch eine Tour auf Amerikas ├Ąltester und ber├╝hmtester Stra├če: der Route 66. In Chicago startend liegen 2448 Meilen (3939 km) vor dem Abenteurer, der sich je nach Vorliebe ein mehr oder weniger traditionelles Reisemittel aussucht. F├╝r den eher passiven Beobachter empfiehlt sich hier eine gef├╝hrte Busreise, die an wichtigen Punkten Informationen einschiebt und ansonsten entspanntes Reisen bietet. Der etwas mutigere Reisende entscheidet sich f├╝r das Mieten eines amerikanischen Stra├čenkreuzers aus den Zeiten, in denen Heckflossen nicht nur Fische zierten. Auch hier ist eine gewisse Entspannung angesagt. Die weiche Federung und die ausladende Gr├Â├če dieser Wagen laden zum seichten Cruisen ein. Oder auch der amerikanische Traum auf vier R├Ądern: der Ford Mustang (der Alte, versteht sich). F├╝r den Puristen oder Traditionalisten wird jedoch nur ein Fortbewegungsmittel in Frage kommen. Eine Harley-Davidson. Eine schmerzende Kehrseite kann f├╝r diese ultimative Erfahrung gern in Kauf genommen werden, man sp├╝rt quasi die amerikanische Geschichte an seiner eigenen Hinterseite. Bevor diese Stra├če, beziehungsweise die traditionellen Teilst├╝cke, die von fast schon klischeehaften Tankstellen und Souvenirgesch├Ąften ges├Ąumt sind, zur Pilgerst├Ątte f├╝r Biker aus aller Welt wurde, war sie als erste Stra├če von Ost nach West Symbol f├╝r Fortschritt und neuen Pioniergeist nach dem Ersten Weltkrieg. Da sie jedoch dem wachsenden Verkehrsaufkommen nicht gerecht werden konnte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg, von den deutschen Autobahnen inspiriert, ein Highway-Netz angelegt, dass eine schnellere Verbindung als die kurvenreiche Traditionsstrecke erm├Âglichte.

Canada, o Canada

21. Februar 2011 Keine Kommentare
canada 300x150 Canada, o Canada

Die offizielle kanadische Flagge

Am 29. April diesen Jahres wird die Welt gebannt vor den Fernsehern sitzen und nach Gro├čbritannien schauen, wenn Prinz William die b├╝rgerliche Kate Middleton heiratet. Rund 1900 G├Ąste seien bereits eingeladen worden, 600 davon nehmen am anschlie├čenden Hochzeitsmen├╝ der Queen teil und noch einmal halbiert es sich, wenn es abends zu Wein und Champagner, Dinner und Tanz geht.

Anschlie├čend begibt sich das frischverm├Ąhlte Paar auf Hochzeitsreise ÔÇô Ziel noch unbekannt. Danach allerdings, vom 30. Juni bis zum 8. Juli sind William und Kate in Kanada und besuchen damit eins der L├Ąnder des Commonwealth. Dies bedeutet, dass das Staatsoberhaupt Kanadas Queen Elisabeth II. ist und Kate, sollte Prinz William den Thron besteigen, seine K├Ânigin werden k├Ânnte. Grund genug, sich das zweitgr├Â├čte Land der Erde einmal genauer anzuschauen.

Kanada hat eine Gesamtfl├Ąche von 10 Millionen Quadratkilometern und 34 Millionen Einwohner. Damit ist es fast 30 Mal so gro├č wie Deutschland, insgesamt so gro├č wie Europa, hat aber weniger als die H├Ąlfte der Einwohner der Bundesrepublik. Heraus kommt dann eine Bev├Âlkerungsdichte von 3,4 Einwohnern pro Quadratkilometern (im Vergleich dazu: Deutschland hat 229 Einwohner pro Quadratkilometer). Rund zwei Drittel der Kanadier wohnen in den gr├Â├čten St├Ądten und deren Ballungsr├Ąumen, wie beispielsweise in der Hauptstadt Ottawa oder in der gr├Â├čten Stadt Kanadas, Toronto, mit 5 Millionen Einwohnern.

Durch diese enorme Landesgr├Â├če umfasst Kanada die Klimazonen vom Polarklima am Nordpol bis hin zum gem├Ą├čigten Klima an der Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Dementsprechend vielf├Ąltig sind auch Flora und Fauna. Kanada geh├Ârt trotz der geringen Bev├Âlkerung zu einem der wohlhabendsten L├Ąndern der Welt und liegt im internationalen Vergleich besonders im Dienstleistungssektor sehr weit vorn.

Deutschland ist Reiseziel Nummer eins

13. Februar 2011 Keine Kommentare
Birger K├╝hnel 300x225 Deutschland ist Reiseziel Nummer eins

Der Berliner Dom. Photo: Birger K├╝hnel

F├╝r ausl├Ąndische Urlauber ist Deutschland in den letzten Jahren europaweit zum Reiseziel Nummer eins avanciert. Besonders die mittelst├Ąndische Tourismusindustrie trug dazu bei, dass die Krisenjahre 2008/2009 ohne gro├če Defizite ├╝berwunden werden konnten. Anfang letzten Jahres tat dann die Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotel├╝bernachtungen von 19 Prozent auf sieben Prozent ihr ├ťbrigens. Die Idee dazu hatte der Koalitionspartner FDP.

Im vergangenen Jahr betrug die Gesamtzahl der ├ťbernachtungen in Deutschland ├╝ber 380 Millionen, drei Prozent mehr als im Jahr davor. Davon gingen 320 Millionen auf inl├Ąndische Urlauber und Gesch├Ąftsreisende, zwei Prozent mehr als 2009. Dies beweist auch, dass Deutsche selbst die Attraktivit├Ąt ihres Heimatlandes wieder entdecken und zwischen Flensburg und M├╝nchen alle Angebote nutzten, ob verbunden mit Flugreise oder ohne. Selbst Tui best├Ątigt, dass Deutschland nach Spanien bei den Deutschen das beliebteste Urlaubsland ist, noch vor der T├╝rkei, Griechenland und Italien.

Deutschlandweit ist Mecklenburg-Vorpommern die aufstrebende Tourismusregion und hat dieses Jahr sogar mit Mitarbeitermangel zu k├Ąmpfen. Auch namhafte Attraktionen wie der K├Âlner Dom, der Reichstag und die Frauenkirche freuen sich ├╝ber den gro├čen Besucherandrang. Bei den ausl├Ąndischen Besuchern ist vor allem Berlin beliebt. Jeder zweite ├╝bernachtet in der deutschen Hauptstadt, es folgen M├╝nchen und Frankfurt.

Damit nimmt der deutsche Tourismus im europ├Ąischen Vergleich mit 40 Prozent in zehn Jahren ├╝berdurchschnittlich zu. F├╝r die Wirtschaft bedeutet der boomende Tourismus 2,8 Millionen Arbeitspl├Ątze. Besonders in Hotels der Mittel- und Luxusklasse und in St├Ądten ├╝ber 100.000 Einwohnern sind auf Grund des starken Andrangs die meisten Arbeits- und Ausbildungspl├Ątze geschaffen worden.

Alles ├╝bers Reisen

8. Februar 2011 Keine Kommentare

Morgen startet in Hamburg eine der gr├Â├čten Reise-Messen weltweit. Neben dem Reisen an sich sind die Themen unter anderem Fliegen, Hotels und Caravaning. Bis Sonntag k├Ânnen Besucher somit im Messe und Congress Centrum in die Welt des Tourismus eintauchen.

Wer die Abwechslung im Urlaub liebt, f├╝r den sollte diese Messe Pflicht sein. Egal ob Outdoorfan oder Pauschalurlauber ÔÇô bei ├╝ber 1000 Ausstellern aus 80 Nationen findet jeder die richtigen Ideen f├╝r seinen Urlaub. Von┬á Mittwoch bis Sonntag werden Urlaubstrends vorgestellt, neue Reiseziele entdeckt, St├Ądtetrips und Kreuzfahrten gebucht und Alternativ- und Abenteuerurlaube geplant.

F├╝r royale Anh├Ąnger bietet sich die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton am 29. April diesen Jahres f├╝r einen Trip nach London an, oder d├╝rfen es Albert und Charlene in Monaco sein?

Vertreten sind nat├╝rlich nicht nur Reiseveranstalter, sondern auch Zubeh├Âranbieter wie der Outdoorriese Globetrotter oder Special Guests des HSV.

Die Messetore sind t├Ąglich von 10 bis 18 Uhr ge├Âffnet. Erwachsene bezahlen neun Euro, Kinder von sechs bis 15 Jahren f├╝nf Euro Eintritt f├╝r die sogenannte Comeback Karte. Diese erm├Âglicht den Eintritt an einem Tag ganzt├Ągig, sowie an einem weiteren ab 15 Uhr. Von Mittwoch bis Freitag kann f├╝r f├╝nf Euro auch so eine Karte f├╝r den Eintritt zwischen 15 bis 18 Uhr erworben werden.

Und f├╝r alle die die Messe nicht besuchen k├Ânnen, bietet Liviato eine Menge Buchzusammenfassungen zum Thema Reisen und Urlaub.

Das Hotel Atlantic Kempinksi

6. Februar 2011 Keine Kommentare
atlantic kempinski 300x202 Das Hotel Atlantic Kempinksi

cc by flickr / Markus Merz

Wer in Hamburg n├Ąchtigen oder sich auch nur die ├Ârtlichen Sehensw├╝rdigkeiten anschauen m├Âchte, wird zweifelsohne auf das Hotel Atlantic Kempinski sto├čen. Seit 1909 hat dieses wie kein zweites Hotel das Stadtbild gepr├Ągt. Urspr├╝nglich f├╝r die Passagiere der Deutschland-Amerika-Linie erbaut, die dort ihre letzte Nacht auf festem Boden verbringen sollten, zeugen auch heute noch ├ťberbleibsel von dieser traditionsreichen maritimen Vergangenheit. So sind zum Beispiel die Flure auf den vier Etagen des Grandhotels so ger├Ąumig gehalten, wie es heutzutage kaum noch zu sehen ist. Ebenso zeigen viele Bilder die Geschichte Hamburgs und die Verbindung von Hansestadt und Meer. Doch auch modernere Kunst des Dauergastes Udo Lindenberg ziert die W├Ąnde.

Neben dem traditionellen Atlantic-Restaurant und dem Edelchinesen Tsao-Yang bietet die Atrium-Bar niveauvolles Ambiente in Hamburg.

Das Hauptaugenmerk liegt jedoch beim Service. Es wird kaum etwas unversucht gelassen, um allen m├Âglichen und teils auch unm├Âglichen G├Ąstew├╝nschen zu entsprechen.

Das Traditionshaus, das malerisch an der Au├čenalster gelegen ist, wird derzeit aufwendig restauriert, sodass das Prinzip eines Grandhotels in unserer Zeit weiterlebt und Hamburgs Besucher weiterhin den Hauch der Geschichte in modernisierter Umgebung schnuppern k├Ânnen.

Auch der Entspannungssuchende kann es sich im Hotel Atlantic Kempinski gut gehen lassen. In der Energy Clinic findet man alles, was es zur Entspannung braucht. Pool, Sauna, Solarium, aber auch Anwendungen wie Massagen, Rejuvenation und ganze Tagesprogramme f├╝r das innere und ├Ąu├čere Gleichgewicht sind dort im Angebot zu finden.

So steht einem erholsamen Aufenthalt inmitten der Geschichte Hamburgs nichts im Weg.

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