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Archiv für September, 2011

Kreuzfahrten boomen

27. September 2011 Keine Kommentare
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cc by madle-fotowelt.de/flickr

Immer mehr Menschen machen Urlaub an Bord. In Deutschland und in Europa werden Kreuzfahrten immer beliebter. Noch in dieser Woche kommt die internationale Kreuzfahrtindustrie zu einem Branchentreffen in Hamburg zusammen. Dabei ist Optimismus angesagt, denn das Geschäft boomt. Zum ersten Mal haben in Europa im Jahr 2010 mehr als fünf Millionen Menschen eine Kreuzfahrt gebucht. Das sind zehn Prozent mehr als noch im Vorjahr. Ebenfalls gewinnt der Urlaub auf hoher See auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Selbstverständlich bringt dieser Trend auch für die Reedereien einige Herausforderungen mit sich. Genau um diese soll es in der dieser Woche in Hamburg gehen. 500 Vertreter fast aller namhaften Reedereien, so Beispielsweise Aida Cruises, Carnival, Costa Crociere, Hapaq-Lloyd Kreuzfahrt oder auch TUI Cruises, wollen diese auf der Seatrade Europe erörtern.

Im Jahr 2010 waren 1,6 Millionen Passagiere aus Deutschland mit Kreuzfahrtschiffen unterwegs. Davon waren 1,2 Millionen auf Hochseetouren und weitere rund 433 000 Passagiere auf Flüssen. Der Deutsche Reise-Verband (DRV) bezifferte die dadurch erzielten Umsätze auf rund 2,57 Milliarden Euro. Die Branche rechnet trotz der schon sehr guten Steigerung mit einem weiteren Wachstum. Aus diesem Grund werden weitere Kreuzfahrtschiffe in Dienst gestellt, damit die Nachfrage so abgedeckt werden kann.

Über Winter baut die italienische Reederei Costa Crociere eines ihrer Schiffe für rund 90 Millionen Euro in Genua um. Dies erklärte Heiko Jensen, der Geschäftsleiter der deutschen Niederlassung, in Hamburg. Das Schiff werde von bisher 1697 Betten auf 1800 Betten aufgestockt. Dann sollen sich die „Best Ager“, die Generation 50+, auf der „Neoromantica“ wohlfühlen. Dadurch will das Unternehmen neben seinen Familienschiffen auch ein spezielles Kunden-Segment erschließen. Als Abfahrthafen haben drei Schiffe der Reederei Hamburg, Kiel und Warnemünde. Sie brechen 2012 37 Mal von diesen Städten aus auf ihre Routen in der Nordsee und in der Ostsee.

Urlaub: Bio ist Trend

20. September 2011 Keine Kommentare
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cc by birgerking/flickr

In unserer heutigen Gesellschaft ist Bio Trend. Betrachtet man dabei die Modewelt oder auch ganz allgemein das alltägliche Leben. Auch beim Stichwort Nachhaltigkeit denkt niemand mehr an Bio-Sandalen oder unschöne Kratzepullover. Aus diesem Grund stellen sich auch immer mehr Menschen die Frage, warum sie also nicht im Zeichen von Bio urlauben sollen. Die Hotelbranche der heutigen Zeit zeigt den Menschen genau, wie wir uns selber und der Umwelt etwas Gutes tun.

Schon sehr lange ist die Zeit vorbei, in der der Öko-Trend in erster Linie mit Verzicht einherging. Dabei dürfen die Menschen weiterhin reisen und sie dürfen sich während dieser Zeit auch reichlich verwöhnen lassen. Allerdings nicht mehr so verschwenderisch wie zuvor. Dabei gilt dies nicht nur für die Urlauber, sondern genauso auch für die Hotels. Hier reicht schon lange nicht mehr nur das Schild im Badezimmer, dass die Handtücher häufiger benutzt werden sollen. Es gibt mittlerweile sehr viele Öko-Reiseziele, die entdeckt werden wollen.

So zum Beispiel das Hotel The Scarlet in Großbritannien. Diese Unterkunft befindet sich inmitten Cornwalls malerischer Felsenlandschaft. Der Pool wir hier bereits seit der Eröffnung im Jahr 2009 ausschließlich von Algen und kleinsten Wassertieren gereinigt. Im Wellness-Bereich des Hotels sind die Flip-Flops aus recycelten Autoreifen und der Strom, selbstverständlich Bio-Strom, wird durch Windkraft erzeugt. Auch die Toiletten werden mit dem sogenannten Grey Water betrieben. Das ist das Abwasser aus Bad und Dusche, das mit biologischen Stoffen behandelt wird. Dies ist umweltfreundlich und sauber.

Auch für diejenigen, die es eher in die Ferne zieht gibt es biologische Alternativen zum gewöhnlichen Hotel. So beispielsweise im Uxua Casa Hotel in Brasilien. Mit dieser Luxusunterkunft möchte Wilbert Das, der ehemalige Kreativchef der Modemarke Diesel, für eine verbesserte Welt sorgen. Die Häuser sind aus Ästen und aus Lehm erbaut. Und auch für die Angestellten ist gesorgt. Diese sind unter anderem kranken- und auch rentenversichert. Dies ist in Brasilien lange nicht die Regel.

Keine Schnäppchen mehr für den Tunesienurlaub

14. September 2011 Keine Kommentare
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cc by Joe A Kovacs/flickr

Wir alle können uns wohl noch an die Unruhen in Nordafrika zu Beginn dieses Jahres erinnern. Mit der zunehmenden Unsicherheit in Ägypten und Tunesien wuchs auch die Verunsicherung der Touristen. Sehr viele haben sich dazu entschieden ihren diesjährigen Urlaub in einem anderen Land zu verbringen. Die Folge daraus war, dass die Preise für den Pauschalurlaub in diesen Ländern sehr stark sank. Ein Urlaub in diesen Ländern konnte zu einem extrem günstigen Preis erworben werden. Auch wenn die Touristenorte selber nicht von den Unruhen betroffen waren, sorgten sich die Urlauber um ihre Sicherheit. Doch scheinbar hat diese Entwicklung nun ein Ende.

Nun ist die Zeit der Schnäppchen für die Urlauber in Tunesien vorbei. Für Pauschalreisen in das nordafrikanische Land lagen die Preise im August zum ersten Mal seit dem Beginn der Unruhen zu Beginn dieses Jahres wieder über dem Niveau im Vorjahr. Dies teilte das Portal Holidaycheck mit.

Damit sind die Schnäppchen auch Geschichte. In Tunesien und auch in Ägypten mussten die Pauschalreisenden rund 3,4 Prozent mehr zahlen als noch im vergangenen Jahr. Allerdings haben sich die beiden Revolutionsländer damit im Vergleich zu den anderen Reisezielen nur moderat verteuert. Die Reisepreise stiegen im Durchschnitt um 8,7 Prozent an.

Für Thailandreisen sind die Preise um 18,7 Prozent in die Höhe geschossen. In der Türkei kostete ein Pauschalurlaub im August 11,2 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Trotz der Finanzkrise wurde Griechenland um 8,2 Prozent teurer und Mallorca um 5,9 Prozent. Holidaycheck wertet für sein Preisbarometer die Daten von mehr als 20 000 gebuchten Reisen aus.

LangstreckenflĂĽge gut ĂĽberstehen

10. September 2011 Keine Kommentare
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cc by flickr/ CoreForce

Langstreckenflüge, die weit über 12 Stunden reichen, können anstrengend und langweilig werden.
Es gibt jedoch gewisse Must-Haves, die sich wunderbar im Handgepäck verstauen lassen und zur nötigen Ausgeglichenheit an Bord beitragen.
Die Höhe und Länge eines solchen Fluges ist eine körperliche Belastung. Aus diesem Grund ist es enorm wichtig, dass man sich vor einem Langstreckenflug darauf einstellt, dass der Körper mögliche Reaktionen zeigt, die er am Boden nicht äußert.
Ein unbedingtes Muss ist die Trinkflasche, gefüllt mit Saft oder Wasser. Eine Faustregel besagt, dass pro Flugstunde etwa 0,25 Liter Flüssigkeit zu sich genommen werden sollten, da die Luft an Bord sehr trocken ist und den Körper schnell an seine Grenzen führen kann.
Ein erhöhter Gang zur Bordtoilette fördert ohnehin nur die Beweglichkeit und die kann während eines Langstreckenfluges nicht schaden.
Natürlich ist es von Nöten, während des Fluges zu schlafen. Schlafmasken aus dem Versandhandel können helfen, dem Licht an Bord zu entgehen und dem Körper das Gefühl von Nachtruhe geben, denn das künstliche Licht trägt nicht selten zur Schlaflosigkeit bei.
Ein weiteres Must-Have beim Langstreckenflug ist das dazugehörige Nackenkissen. Es gibt bereits Kopfstützen, die sich optimal dem Nacken anpassen und ein komfortables Liegen ermöglichen. Ein Körper, der zur Ruhe kommt, übersteht einen Langstreckenflug mit Leichtigkeit und so können die beliebten Ohropax zum Abschalten beitragen, besonders wenn Personen an Bord sind, die den Geräuschpegel aufrechterhalten.
Allerdings wird man nicht während des gesamten Fluges schlafen können.
Ein Muss ist in diesem Fall das Zitronenbonbon. Es sorgt für einen guten Geschmack und beugt dem unangenehmen Druck auf den Ohren vor. Durch die Säure ist ein häufiges Schlucken erforderlich, welches dem Druckausgleich im Körper dient.
Neben dem Bonbon ist das Must-Have fĂĽr den Langstreckenflug wohl das gute alte Buch oder der MP3 Player, der den Passagier mit der Lieblingsmusik oder dem bevorzugten Lesestoff versorgt.

Reisemängel reklamieren

7. September 2011 Keine Kommentare
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cc by Claudius Henrichs/flickr

Für Reisende ist es besonders ärgerlich, wenn sie sich seit Monaten auf den bevorstehenden Urlaub freuen und am Urlaubsort angekommen dann die große Enttäuschung herrscht. Nicht selten kommt es vor, dass das versprochene Zimmer mit Meerblick gar keinen hat, dass der Pool kaum größer ist als ein Plantschbecken, dass sich das Hotel in einem Viertel befindet, das von Touristen nur so wimmelt und dass das Badezimmer dreckig ist. Selbstverständlich sah all das im Urlaubskatalog noch ganz anders aus.

Selbstverständlich wollen die Urlauber ihren Ärger dann Luft machen und ihr Geld zurückverlangen. Wer diesen Schritt gehen möchte, der sollte sich allerdings an einige Regeln halten und in jedem Fall nach der Heimkehr sehr schnell handeln. Denn wenn die Fristen nicht eingehalten werden ist die Chance vertan zumindest mit Geld für den versauten Urlaub entschädigt zu werden. Wichtig ist vor allem auch, dass noch direkt am Urlaubsort die Reiseleitung über die bestehenden Mängel informiert wird, damit diesen die Möglichkeit eingeräumt wird Abhilfe zu schaffen. Denn der Reiseveranstalter kann diese Mängel beseitigen oder sogar ein Ersatzangebot machen. Diese kann so aussehen, dass ein anderes Zimmer gegeben wird oder auch eine ganz neue Unterkunft organisiert wird.

Jede Abweichung der vereinbarten Leistung muss dokumentiert werden. Die Mängel sollten dazu aufgeschrieben und auch mit Beweisfotos oder auch Videos belegt werden. Es gibt auch Reiseberater, die für solche Fälle Formulare vorbereitet haben, die dann gemeinsam mit dem Reiseleiter ausgefüllt werden können. Hiervon erhält der Kunde dann eine Kopie und sobald er aus dem Urlaub zurück ist, kann er diese beim Reiseveranstalter einreichen.