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Deutsche Bahn feiert Bahncard-Jubiläum

6. Oktober 2012 Keine Kommentare

Immer mehr Konkurrenten machen der Deutschen Bahn das Leben schwer. Billigairlines, die ihre Kunden für teils erheblich günstigere Preise und deutlich schneller von Stadt zu Stadt befördern, werden attraktiver und zwingen die Deutsche Bahn zu neuen Maßnahmen, um ihren Kundenstamm attraktive Angebote zu bieten. Bereits ab unter 50 Euro können die Kunden, die ihre Reise flexibel und im Voraus planen können, zwischen den großen innerdeutschen Städten pendeln. Auch Reisebuslinien dürfen der Deutschen Bahn nun Konkurrenz machen. Das Angebot des Reisebusverkehrs wächst stetig: Die Reisenden können ohne lästiges Umsteigen und ohne Zwischenstopps ihr Ziel erreichen. Die Tarife sind günstig und werden durch das wachsende Angebot sicherlich in Zukunft noch preiswerter werden. Die Deutsche Bahn ist im wahrsten Sinne des Wortes im „Zugzwang“.


Mit einem Aktionsvideo zum aktuellen Jubiläum der Bahncard versucht die Deutsche Bahn nun erneut auf sich aufmerksam zu machen. Die Bahncard hat bisweilen eine lange Geschichte hinter sich. Ursprünglich gab es nur eine bestimmte Bahncard mit der die Kunden einen Preisnachlass von 50 Prozent auf den Preis eines Tickets erhielten. Diese Form des Rabatts rentierte sich generell nur für Vielfahrer und regelmäßige Pendler. Da der Grundpreis der Bahncard pro Jahr recht hoch war, führte die Deutsche Bahn die Bahncard 25 ein. Der Grundpreis war deutlich geringer. Somit lohnte sich die Bahncard auch für Gelegenheitskunden der Deutschen Bahn. Der Rabatt beträgt im Gegensatz zur ursprünglichen Bahncard nur 25 Prozent.

Die Deutsche Bahn hat mit wachsendem Konkurrenzdruck und nach einem herben Verlust vieler Stammkunden, die aufgrund von immer weiter ansteigenden Preisen und zunehmenden Unregelmäßigkeiten im Betriebsablauf, von der Deutschen Bahn abwanderten und nach guten Alternativen suchten, immer wieder Aktionen und Werbemaßnahmen gestartet, und ihr Image aufzubessern. So auch in dem aktuellen Video: Die Bahncard 25 gibt es bereits in mehreren Varianten. So sind die neusten Variationen die „Probebahncard 25“, die immer wieder zu bestimmten Events erworben werden kann (Letztlich bei der Fußballeuropameisterschaft im Juli diesen Jahres) und die Gruppenbahncard 25. Die Gruppenbahncard 25 ermöglicht es, dem Inhaber mit bis zu 4 Personen zu günstigeren Konditionen zu reisen. Das neue Video ruft die Kunden zum Einsenden von Fotos auf.

Die Jubiläumsbahncard 25 ist Mittelpunkt des Videos und lockt aktuell mit vielen angeblich attraktiven Preisen, die im Video jedoch nicht weiter benannt werde. Das Video zeigt 25 Jahre alte Fotos, die die Akteure im Video versuchen nachzustellen. Die Message ist eindeutig: 25 Jahre unveränderte Attraktivität zeichnen die Bahncard und das Angebot der Deutschen Bahn aus. Inwiefern die potentielle Kundschaft der Deutschen Bahn diese Behauptung abnimmt, bleibt jedoch fraglich.

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Und jährlich grüßt das Murmeltier

14. Oktober 2011 Keine Kommentare
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cc by Henry./flickr

Jedes Jahr ist es immer wieder genau das gleiche Ritual. Sobald der Winterplan startet erhöht die Deutsche Bahn ihre Preise. Ärgerlich ist das besonders für die Bahn-Kunden. Vor allem auch deshalb, weil dieses Mal die meisten der Tickets teurer werden. Im Fernverkehr beträgt die Steigerung im Durchschnitt 3,9 Prozent und im Regionalverkehr noch 2,7 Prozent. Allerdings kann ein Unternehmen seine Preise auch in einer Markwirtschaft erhöhen. Doch die Gründe, die die Bahn dieses Mal anführt erscheinen eher einfallslos.

Nachvollziehbar dabei ist, dass sich die Energiekosten, die deutlich gestiegen sind, und die höheren Personalaufwendungen auf die Tarife für Tickets auswirken. Darüber hinaus hat die Bahn im vergangenen Jahr darauf verzichtet die Tarife für den ICE und IC zu erhöhen, sodass an dieser Stelle Nachholbedarf sein dürfte. Vor allem auch deshalb, weil der Gewinn im ersten Halbjahr dieses Jahres im Fernverkehr geschrumpft ist. Doch auch durch einen besseren Service, durch neue Geschäftsideen und durch mehr Fahrgäste lassen sich höhere Einnahmen erzielen. Jedoch hakt es genau an dieser Stelle immer wieder. Nach wie vor fallen sehr viele Züge wegen technischen Mängeln aus, halbleere Züge fahren durch Deutschland und die Kundenbetreuung lässt sehr zu wünschen übrig. An anderer Stelle sind dann jedoch sehr viele Regionalbahnen komplett überfüllt, die die Pendler jeden Tag aufs Neue verzweifeln lassen.

Dies dürft jedoch auch daran liegen, dass die Bahn nach wie vor im öffentlichen Personennahverkehr über eine Art Monopol verfügt. Dadurch gibt es kaum einen Wettbewerb und die Konkurrenz durch die Fernbusse setzt viel zu langsam ein. Daher ist es rational von der Bahn ihre Macht so lange zu nutzen, wie sie noch die Möglichkeit dazu haben, auch wenn die Kunden dabei das Nachsehen haben. Denn damit sich etwas ändert muss zuerst einmal ein Wettbewerb herrschen.

Mit dem Autozug nach Italien

9. April 2011 Keine Kommentare
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cc by steamphone/flickr

Italien ist für sehr viele der Reiselustigen das Urlaubsland schlechthin. Hier werden dem Urlauber Sommer, Sonne, Kultur, Geschichte und Meer geboten. Bozen, Rom, Triest, Verona und Alessandria sind nur einige weniger der beliebtesten Orte in Italien. An der Adria und an der Riviera entspannen, die Kultur und die Geschichte entdecken. Auch das Landesinnere birgt sehr viele schöne Ecken und Winkel, die zum Entspannen und Verweilen einladen.

Nun rückt der Traumurlaub in Italien in greifbare Nähe. Jeder, der dem tristen deutschen Alltag entkommen möchte, dem bietet sich die Möglichkeit dazu, sich in Neu-Isenburg, München, Hildesheim, Hamburg, Lörrbach, Berlin oder Düsseldorf in den Autozug zu begeben. Dieser bringt die Urlaubswilligen über die Schienen direkt in an das ersehnte Urlaubsziel. Die Devise lautet  hier: Entspannen, wohlfühlen und die Zeit genießen. Eine der beliebtesten Reiseziele stellt die Adria bereits seit vielen Jahrzehnten dar. Um nur einige weniger der Orte aufzuzählen: Jesolo, Lignano, Rimini, Caorle oder Riccione. Auch die wunderhübschen Hafenstädte überzeugen mit ihren Fischmärkten. Von Triest oder Verona aus können die schönsten Strände Italiens angesteuert werden. Insbesondere ist auch der Gardasee bei den deutschen Urlaubern sehr beliebt. Von Verona aus kann dieser sehr schnell erreicht werden. Der Autozug steuert die Stadt Verona von den Städte Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt aus an. Ebenso bietet der Autozug mit der Haltestelle Triest eine sehr schöne Region, die es zu entdecken gilt. An den Ortschaften Friuli, Venezia und Guilia treffen die germanische, die südländische und die slawische Kultur und Lebensart aufeinander. Und das direkt im Herzen Europas an der Adria. Vor allem ist es die Toskana, die immer wieder mit ihrer atemberaubenden Schönheit fasziniert. Hier gibt es eine geheimnisvolle Berg- und Naturwelt und unberührte Strände. Des Weiteren werden den Gästen hier kulinarische Genüsse, eine sehr entspannte Lebensart, sehr viel Wald und idyllische Städtchen geboten, die voller Kunst und Kultur stecken.

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